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Kontrolluntersuchungen

Regelmäßige Nachkontrollen werden bei jedem Lungenkrebspatienten durchgeführt: Bei Patienten, wo eine Aussicht auf Heilung besteht, und bei Patienten, die nicht mehr dauerhaft gesunden können. Wenn der Tumor durch einen operativen Eingriff, Bestrahlung oder Chemotherapie vollständig zerstört werden konnte, geht es jetzt vor allem darum, die Gesundheit so gut wie möglich wiederherzustellen. Im anderen Fall, also wenn eine längerfristige Gesundung des Patienten nicht mehr gegeben ist, unterstützt eine gezielte Nachsorge bei der Bewältigung der Erkrankung und bei der Abmilderung von Symptomen.

Was wird untersucht?

Leben mit Lungenkrebs: Nach der ersten Behandlungsphase beschäftigen den Patienten viele Dinge. Dazu gehört vor allem die Furcht vor einer erneuten Erkrankung. Ein Lungenkrebs kann wiederkehren. Auch wenn das Karzinom operativ entfernt wurde, kann es unter Umständen zu einer Rück- oder Neubildung des Tumorgeschehens kommen. Die Mediziner sprechen dann von einem Rezidiv. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind deshalb unerlässlich. Auch eventuelle Folgeerkrankungen oder krankheitsbegleitende Symptome spielen im Rahmen von Kontrolluntersuchungen eine wichtige Rolle.

Bei den – ambulant durchgeführten – Nachkontrollen werden der aktuelle gesundheitliche Gesamtzustand des Patienten und eventuelle Beschwerden erfasst. Leidet der Patient unter Schmerzen oder Atemnot? Husten, Heiserkeit, Auswurf? Ist es zu einem Gewichtsverlust gekommen? Zeigen sich beim Abklopfen der Knochen Schmerzen? Haben sich Lymphknoten gebildet? Lungenfunktion und Blutbild werden untersucht, dazu kommen Röntgenaufnahmen. In festgelegten Abständen kommen eine Spiegelung der Lunge und computertomografische Untersuchungen hinzu. Sollte sich im Rahmen der Kontrollen ein auffälliger Befund herausstellen, werden weitere Diagnose- und Behandlungsschritte besprochen und eingeleitet.

In welchen zeitlichen Abständen wird kontrolliert?

Kontrolluntersuchungen bei einem Lungenkarzinom werden nach einer definierten zeitlichen Abfolge durchgeführt, und zwar auf Basis der Nachsorgepläne und Leitlinien, die von medizinischen Fachinstitutionen erarbeitet und empfohlen werden.

Wo werden die Kontrolluntersuchungen durchgeführt?

Arzt Vier bis sechs Wochen nach der ersten Therapie kommt es zur ersten Kontrolluntersuchung. Diese wird meist dort durchgeführt, wo der Patient auf Lungenkrebs auch behandelt wurde, in der Klinik während eines ambulanten Aufenthaltes. Die weiteren Kontroll- und Nachsorgeuntersuchungen werden ebenfalls ambulant von niedergelassen Fachärzten durchgeführt. Zu empfehlen sind zum Beispiel auf Lungenkrebs spezialisierte Schwerpunkteinrichtungen.


Quellen:

[1] Deutsche Krebshilfe e. V.: Die blauen Ratgeber – Antworten. Hilfen. Perspektiven. Nr. 10, 2016
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