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Nicht-kleinzelliger Lungenkrebs (NSCLC, non small cell lung cancer)

Mit ca. 85 % ist der nicht-kleinzellige Lungenkrebs die weitaus häufigste Form von Lungenkrebs. Symptome sind meist ein nicht zu stillender Husten, auch mit blutigem Auswurf, Heiserkeit, Schmerzen in der Brust, Gewichtsabnahme.

Man differenziert NSCLC sowohl nach histologischen wie auch molekularbiologischen Parametern. Die Klassifikation erfolgt in Abhängigkeit von der Tumorgröße, Lokalisation, Lymphknoten- und Fernmetastasierung nach der sogenannten TNM-Klassifikation sowie den UICC-8-Kriterien.

Fernmetastasen bilden sich hauptsächlich in Leber, im zentralen Nervensystem, den Nebennieren sowie in den Knochen.

Es gibt verschiedene Subtypen vom NSCLC, die der Pathologe anhand der Untersuchung des Tumorgewebes (histologisch) bestimmt:

  • Adenokarzinom, ca. 40% aller NSCLC, insgesamt häufigste Form von Lungenkrebs. Kommt bei Nichtrauchern am häufigsten vor:
  • Plattenepithelkarzinom, ca. 30% aller NSCLC, besonders häufig bei Rauchern:
  • großzelliges Karzinom, ca. 4% aller NSCLC, Tumorzellen haben große Zellkerne:
  • Karzinoid (die heute zu den neuroendokrinen Tumoren gezählt werden) und seltene Sonderformen, ca. 6% aller NSCLC (ohne Abbildung).

Bei einem Teil der Lungenkrebspatienten kann man im Tumorgewebe genetische Veränderungen feststellen, die das Tumorwachstum begünstigen bzw. überhaupt erst möglich gemacht haben. In einem Teil der Fälle kann die genetische Veränderung mit einem dafür passenden Medikament behandelt werden.

Die Leitlinie zur Therapie des Lungenkarzinoms listet die folgenden Mutationen auf, da für sie zugelassene Medikamente existieren.

  • EGFR - ca. 15% aller NSCLC Patienten
  • ALK - ca. 4% aller NSCLC Patienten
  • BRAF V600E – ca. 2% aller NSCL Patienten
  • ROS-1 – ca. 1% aller NSCLC Patienten

Die Therapie, die Ihr Arzt auswählt hängt vom Subtyp der NSCLC-Erkrankung, vom Schweregrad Ihrer Erkrankung und den individuellen Therapiezielen ab.

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