A


Adenokarzinom

Häufigste Form des nicht-kleinzelligen Lungenkrebses.

ALK

Tumor-Gen, Rezeptor, wichtig im Zusammenhang mit Biomarkertests.

Anamnese

Krankengeschichte des Patienten.

Atelektase

Bei diesem Krankheitszustand wird ein Lungenabschnitt nicht mit Luft befüllt. Einige Lungenbläschen „kleben“ quasi aneinander, sodass der betroffene Bereich der Lunge sich nicht mehr entfalten kann.

B


Bildgebung

Verfahren zur visuellen Darstellung von Körperregionen, Organen und Zellen. Zum Beispiel Röntgenverfahren, CT, MRT.

Biomarker

Spezifische Merkmale von Tumorzellen, in Biomarker-Tests werden Zellen bzw. das Blut auf diese Marker hin untersucht.

Biopsie

Entnahme von Gewebeproben.

Brachytherapie

Körper-interne Kurzdistanz-Strahlentherapie direkt am Ort des Tumors.

Bronchoskopie

Untersuchungsgerät für Atemwege und Lunge, mit Mini-Kamera und Mini-Werkzeugen zur Gewebeentnahme.

C


Chemotherapie

Behandlung des Patienten mit Zytostatika, Medikamenten, die die Zellteilung hemmen.

COPD

Chronic obstructive pulmonary disease, chronisch obstruktive Lungenerkrankung („Raucherlunge“).

CT

Computertomografie Modernes Röntgenverfahren, bei dem schichtweise hochauflösende Bilder von Organen und Körpergeweben generiert werden.

D


DNA

Desoxyribonukleinsäure: Biomolekül in Form einer Doppelhelix, Träger der Erbinformation, kommt bei allen Lebewesen vor.

Dyspnoe

Atemnot, Luftnot.

E


EGFR

EGF-Rezeptor (Epidermal Growth Factor Receptor)

F


Fatigue

Krankhafte länger andauernde Ermüdung des Patienten, das Wort ist französisch und wird französisch ausgesprochen.

Fünf-Jahres-Überlebensrate

Gibt an, wie viele Krebs-Patienten 5 Jahre nach der Ersttherapie noch leben.

G


Genmutationen

Veränderung von Genen, als Biomarker identifizierbar, bieten Angriffsmöglichkeiten für gezielte Therapien, siehe auch ALK und EGFR.

Genomisch

Auf der Basis von Genom-Eigenschaften bzw. von genetischen Gegebenheiten

Großzelliges Karzinom

Eher seltene Form des nicht-kleinzelligen Lungenkrebses.

H


Hilus, Lungenhilus

Lat. hilum, Stiel. Lungenpforte, wo die Hauptbronchien in das Lungengewebe eintreten.

Histologie

Untersuchung von Gewebeproben.

K


Kontrastmittel

Verbessern bei bildgebenden Verfahren die Darstellung.

L


Läsion

Schädigung.

Lungenemphysem

Erkrankung der Lunge, Erweiterung und schließlich Zerstörung von Lungenbläschen.

Lungenlappen

Gewebesegmente der Lungenflügel, linker Lungenflügel: zwei Lappen, rechter Lungenflügel: drei Lappen

Lymphknoten

Teil des Lymph- und damit Abwehrsystems des Körpers. Das Gewebewasser, die Lymphe, wird in den Lymphknoten filtriert.

M


Mediastinum

Raum zwischen den Lungenflügeln.
Mittlerer Lungenbereich hinter dem Brustbein.

Metastasen

Tumorabsiedlungen in andere Bereiche und Organe.

Molekularbiologische Testverfahren

Diagnoseverfahren auf Basis moderner molekulargenetischer Forschung.
Tests, die auf moderner molekulargenetischer Forschung basieren und zur Feststellung bestimmter genetischer Veränderungen in den Tumorzellen eingesetzt werden.

MRT

Magnetresonanz-Tomografie, bildgebendes Verfahren.

N


Nadelaspiration

Bei einer Nadelaspiration wird Gewebe über eine durch die Brustwand geführte Nadel entnommen.

NSCLC

Englischer Fachbegriff für die nicht-kleinzellige Form des Lungenkarzinoms: Non Small Cell Lung Cancer, siehe auch SCLC.

O


Onkogen

Krebserzeugend.

P


Pack Years

Anzahl der Jahre, in denen man geraucht hat.

Palliativmedizin

Ganzheitliche Behandlung („palliative care“) von Patienten mit erheblich fortgeschrittenen (Tumor)erkrankungen.

Perkutan

Über die Haut.

Personalisierte Therapie

Moderne Therapieverfahren auf Basis von molekularbiologischen Erkenntnissen und Verfahren. „Personalisiert“ deshalb, weil die Therapie auf die spezifische Gensituation des Patienten ausgerichtet ist.
Man spricht auch von Zielgerichteter Therapie.

Plattenepithelkarzinom

Häufige Form des nicht-kleinzelligen Lungenkrebses.

Pleura

Lungenfell, Gewebe, das die Lungenflügel bedeckt.

Pneumonie

Lungenentzündung.

Prognose

Heilungserwartung.

R


Rezidiv

Wiederauftreten eines Krankheitsbildes, Rückbildung eines Tumors.

RNA

Ribonukleinsäure, englisch: ribonucleicacid, ähnlich aufgebaut wie die DNA, aber im Unterschied zur Doppelhelix der DNA nur einstrangig.

S


SCLC

Englischer Fachbegriff für die kleinzellige Form des Lungenkarzinoms: Small Cell Lung Cancer

Skelettszintigraphie

Nuklearmedizinische Untersuchung des Knochensystems.

Strahlentherapie

Energieintensive Bestrahlung von z.B. Tumoren mit elektromagnetischen Wellen oder Teilchenstrahlung.

T


Tabakrauch

Das Einatmen von Tabakrauch ist die Hauptursache für Lungenkrebs.

Thorax

Brustkorb.

TNM/TNM-Klassifizierung/TNM-System

Internationales Stadien-Klassifizierungssystem von Tumoren: T = Tumor, N = Nodi (Knoten), M = Metastasen.

Tumormarker

Siehe Biomarker.

Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI)

Auch mit Tyrosinkinase-Hemmer bezeichnet, Inhibitoren sind „hemmende Arzneimittel“, die in diesem Fall auf das Tyrosinkinase-Enyzm wirken.

V


Verlegung

Verstopfung, Verschließung.

Z


Zielgerichtete Therapie

Moderne Therapieverfahren auf Basis von molekularbiologischen Erkenntnissen und Verfahren. „Zielgerichtet“ deshalb, weil die Therapie ganz gezielt auf Patienten-spezifische genetische Gegebenheiten ausgerichtet ist. Der Begriff Personalisierte Therapie wird im selben Sinn verwendet.

Zytostatika

Medikamente, die eine weitere Zellteilung in den Tumoren verlangsamen oder stoppen sollen, Zytostatika kommen in der Chemotherapie zum Einsatz.