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Molekularpathologische Diagnostik

Jede Zelle trägt Erbinformation in sich, die DNA. Bei einigen Krebserkrankungen kann man Veränderungen bzw. Mutationen in der DNA nachweisen, die für den weiteren Verlauf der Behandlung bedeutsam sein können.

Um diese Mutationen zu entdecken, wird eine sog. Molekularpathologische Diagnostik durchgeführt. Dabei wird aus dem Biopsie-Material DNA gewonnen und untersucht. 

Die Mutationen der DNA werden mit Buchstabenkürzeln bezeichnet. Mögliche Begriffe sind z.B. BRAF, ALK, ROS-1 und EGFR. Wenn der Tumor eine dieser Veränderungen aufweist, bezeichnet man ihn z.B. als „EGFR positiv“ (geschrieben EGFR+).

Bei etwa der Hälfte der Patienten mit einem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom können eindeutige Mutationen nachgewiesen werden, und bei jedem vierten dieser Patienten sind diese auch tatsächlich behandelbar mit einer zielgerichteten Therapie.

Es wird daran geforscht, für immer mehr Patienten geeignete zielgerichtete Medikamente zu entwickeln.

Quellen:

  1. Dkfz - Deutsches Krebsforschungszentrum Krebsinformationsdienst www.krebsinformationsdienst.de (zuletzt besucht am 26.10.2018)
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