Auf einen Blick

In den meisten Fällen – 85 Prozent – haben es Betroffene und Ärzte mit der Behandlung eines nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms zu tun. Was und wie behandelt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab, vor allem vom Stadium der Erkrankung, dem Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten. An Therapiemöglichkeiten gibt es: Operation, Bestrahlung, Chemotherapie und zielgerichtete, molekulargenetische Behandlungsverfahren.

Therapieziele

Das entscheidende Therapieziel ist natürlich die Heilung des Patienten. Ist eine Heilung nicht möglich, werden Krankheitsverlauf verlangsamt und die Krankheitsfolgen minimiert. Über allem steht die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität für den Betroffenen und seine Angehörigen. Mehr verstehen

Zielgerichtete Therapie

Diese relativ neuen Verfahren arbeiten mit dem genetischen Tumorprofil und zielen auf ganz bestimmte Veränderungen („Mutationen“) in den Tumoren. Mehr verstehen

Operation

In einem frühen Stadium der Erkrankung kann unter Umständen der Tumor vollständig entfernt werden. Bei der kleinzelligen Variante ist ein operativer Eingriff häufig nicht möglich. Mehr verstehen

Bestrahlung

Der Tumor wird mit „Energie“ bekämpft: Elektromagnetische Wellen oder Teilchenstrahlung sollen den Tumor zerstören. Eine Bestrahlung ist bei Lungenkrebs häufig als Alternative oder Ergänzung zu einer Operation angezeigt. Mehr verstehen

Chemotherapie

Hier wird der Patient mit Medikamenten behandelt, die vor allem eine weitere Zellteilung des Tumors einschränken sollen, mit sogenannten Zytostatika. In vielen Fällen wird auch eine Kombination von Bestrahlungs- und Chemotherapie eingesetzt. Mehr verstehen